Wednesday, December 1, 2010

Film Installation Ein und Ausatmen in Peking Gruppenausstellung Kunsthaus Glarus



Kontext zu Film Installation - No Smoking Beijing – Kunst im Prozess in China 2009

Seit 10 Jahren arbeite ich in Malerei, Skulpturen und Installationen zum Thema Urgeometrie.

Die philosophischen Hindergründe und die mathematische Definition auf 10 verbindende Symbole, öffnen mir die Tür zu verschiedenen Kulturen.

Die Achtung und der Respekt vor den verschiedenen Lebensarten, weckt das Interesse sich gegenseitig in einem Prozess zu nähern und in Berührung mit der anderen Kultur zu gehen. Die Installationen finden in der Kommunikation mit dem Ort, kulturelle Gegebenheiten, dessen Bedeutung im alltäglichen Geschehen und den Menschen statt.

Der Knoten mit komplizierten und kunstvollen Verknüpfungen ist in China ein wichtiges Symbol, welches die Verbundenheit der Dinge in gegebener Ordnung symbolisiert.

Um der alten Kultur zu begegnen, wählte ich für die Installation im Raum ein gleichwertiges Urzeichen aus unserer keltischen Vorzeit. Das Labyrinth, welches nachweisbar in Kreta nach einer gefundenen Tonscherbe auf 4000 Jahre vor Christus datiert wurde.

Das Konzept, ein Labyrinth mit gemalten Bildern zu den Elementen zu gestalten, verwarf ich nach vollendeter Arbeit. Da ich bei meinem Aufenthalt in der Winterzeit Chinas so gut mit Holzkohle beheizt wurde, dass ich nur mit feuchten Tüchern vor dem Gesicht schlafen konnte. Schwierigkeiten beim Atmen und Hautausschläge waren die Folgen, dieser die Luft und allgemein die Umwelt belastenden Wärmetechnik. Dem Bemühen, der klirrenden Kälte entgegenzuwirken und angenehme Temperaturen zu erreichen, folgte die Pein.

Nach einer Nacht der Atemnot entschloss ich mich, die vor der NY Arts Beijing Gallery liegende Holzkohle in den Ausstellungsraum zu schaffen und kurz entschlossen ein „No Smoking Beijing“, in Form des ersten gefundenen Labyrinths zu legen.

Das Begehen dieses Symbols beinhaltet das Ein und Ausatmen des Lebens.

Die Chinesen lachten, ob dem Titel meiner gelegten Installation, da ich die in chinesisch und englisch geschriebenen und überall in Beijing zur Verwarnungen aufgehängten Zettel, nicht im Raum zu rauchen, verwendete.

Erstaunt besichtigten die asiatischen Besucher den begehbaren Knoten und begegneten dem Ursprung unsere Kultur mit Achtung und Respekt. In einer ernsthaften Verspieltheit, welche in dieser Kultur vorhanden ist, erlebten sie beim Laufen in das Labyrinth hinein und wieder hinaus ein ganzheitliches Sein in Körper und Geist.

Um dieses Erlebnis und auch die Idee des „No Smoking Beijing“ festzuhalten, filmte ich die Installation im Raum beim Begehen und wandelte dies in einer digitalen Bearbeitung zu einem mit Kohle brennenden Labyrinth.

Die Filminstallation bietet dem Betrachter ein visuelles in die Installation hineingehen und durch die davor liegende Holzkohle, ein sich annähern über den Geruchsinn.

Die gewählten Farben entsprechen den Eindrücken, welche ich in Beijing China empfangen habe.

NY Artsmagazine - China Artfairs - World Art Media

Aion Text / Barbara Streiff 1998-2010

Primal geometry – ten symbols found in Nature - has been a spiritual awakening and an unending source of inspiration for the artist. Empowered by the symbolic energy in primal geometry, Barbara Streiff's work reflects all cultures, all religions, and all time.
Barbara Streiff's primal geometry art not only reflects the profound meld of Nature and human cultures worldwide, but each piece also symbolizes her own personal passion:

To further the and transformation of traditional art
into innovative and modern forms
by communicating with artists all over the world
without forgetting the forests of the Swiss Alps

www.nyartsmagazine.com/index.php?option=com_content&view=category&layout=blog&id=73&Itemid=644&limitstart=15


Tuesday, January 19, 2010

Installation im Schloss Sargans / März - Juni 2010

Installation - Urzeichen der Natur - Retrospektive von Barbara Streiff / März - Juni 2010 im Schloss Sargans.

http://www.schlosssargans.com/museum-sarganserland/index.htm